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Arbeitsmarkt Schweiz: Mit ECOPOP poppt er nicht mehr!

23.10.2014

Das Verb ‘poppen’ kommt aus dem Englischen ‚to pop’ und heisst so viel wie knallen, aufspringen. Popcorn ist allen ein Begriff. Mit Speiseöl und Hitze lassen sich harte Maiskörner zu einem mundigen Snack für zwischendurch umwandeln. Am 30. November stimmt das Schweizervolk über die ECOPOP Initiative ab. Was will diese Initiative?    ‘Die Ecopop-Initiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» verlangt, ECOPOP poppt nichtdass die jährliche Nettozuwanderung, also Einwanderer minus Auswanderer auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung begrenzt wird. Dies entspricht einem Bevölkerungswachstum von 16‘000 Personen im Jahr. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren betrug das Bevölkerungswachstum bis zu 110’000 Personen. Vorgesehen ist eine Übergangsphase: Im ersten Jahr nach Annahme der Initiative dürften 0,6 Prozent, im zweiten noch 0,4 Prozent einwandern. Damit wir der Übergang erleichtert und Anpassungen in den internationale Verträgen mehr Zeit gegeben (Quelle: www.ecopop.ch)’.

Es tönt ja wundervoll. Wir stemmen uns gegen den Migrationsdruck, kämpfen edel gegen die globale Überbevölkerung und tun was für die Natur. Wer möchte da schon nicht dabei sein? Die Initiative ist jedoch Augenwischerei. Sie wird damit die hiesige Wirtschaft nachhaltig paralysieren und schrumpfen lassen. Sie isoliert die Schweiz noch mehr und lässt den Arbeitsmarkt derart unter Druck geraten, dass die Ausfinanzierung der Sozialwerke fraglich ist, der soziale Friede in der Gesellschaft leidet und dessen nach wie vor gute Verankerung lockert. Die Initative beschädigt die hohe Wettbewerbsfähigkeit dieses Landes derart unnötig, dass sich die konkurrierenden Volkswirtschaften die Hände reiben und sich darüber freuen, dass die Schweiz sich selber ein Bein stellt und ohne Zutun in die Grube fällt. Wollen wir uns einschliessen. Klimaschutz, anhaltende Migrationsströme und globale Überbevölkerung lassen sich mit einer solchen Initiative nie lenken und beeinflussen. Das geht nur noch im globalen Kontext mit supranationalen Organisationen und Regierungen. Die Initiative poppt nicht. Ihre Absicht wird in der atmosphärischen Wirklichkeit verpuffen. Des Weiteren wird der Arbeitsmarkt Schweiz ohne Not grossem Stress ausgesetzt. Die starken Jahrgänge gehen bald in die Pension und die nachrückenden Generationen können die fachlichen Lücken gar nicht mehr ausfüllen. Insbesondere der Gesundheitsbereich wird stark leiden.

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