BASE Demoprojekt

 

Lehrstellen bleiben verwaist…

Senior Administrator20.07.2015

In wenigen Wochen fängt ein neues Ausbildungsjahr an. Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Würde Google in Zürich 2’000 Ausbildungsplätze anbieten, dann bliebe nicht ein einziger unbesetzt. Die Firma ist hoch attraktiv. Alle wollen dort arbeiten oder ausgebildet werden. Implenia, notabene das grösste Bauunternehmen der Schweiz, ist nicht unattraktiv. Es bietet aber nicht so viele Ausbildungsplätze an und ist trotzdem froh, wenn es nur einen Teil dieser besetzen kann. Insbesondere handwerklich oder technisch ausgerichtete Unternehmen haben mehr und mehr Mühe geeignete Lernende zu finden, damit sie ihre Ausbildungsplätze überhaupt noch besetzen können. Sage und schreibe 22’500 Lehrstellen bleiben nach den Sommerferien unbesetzt. Gerade 15’000 Schulabgänger sind noch auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz. Summa summarum können 7’500 Lehrstellen nicht besetzt werden, würden diese 15’000 Suchenden alle engagiert werden. Eine erschreckende Zahl.

weiter mit PersonalRadar

‘Wen kann ich jetzt noch anstellen?’ Sichern Sie sich Wissen zur Masseneinwanderungsinitiative!

23.10.2014

MasseneinwanderungsinitiativeDie Annahme der Schweizerbevölkerung der Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014 löst viele Fragen bei den Personalverantwortlichen aus. Die Initiative zur Beschränkung der Masseneinwanderung verlangt neu auch eine Kontingentierung der Arbeitsmigration aus den EU/EFTA Staaten. Sie betrifft alle Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen, seien das die Kurzaufenthalts (L),- Jahresaufenthalts (B) oder Grenzgänger Bewilligungen (G). Konkret heisst das, dass zum Beispiel bei einer Anstellung einer Person aus dem benachbarten Deutschland grössere administrative Aufwände aufkommen und im schlimmsten Fall eine Absage erteilt werden kann. Ersteres tritt ein, wenn die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber einen begründeten Antrag stellen muss, warum die Stelle nicht mit einer SchweizerIn oder mit einer Person mit einer C-Bewilligung (Niederlassungsbewilligung) besetzt werden kann. Im Falle einer Absage bedeutet das, dass bei diesem Beispiel die Kontingente für Deutsche (L- und B-Bewilligungen) für das laufende Jahr aufgebraucht sind.

weiter mit PersonalRadar

Personaldienstleister sind auf Jobportale angewiesen. In der Schweiz ist Jobcloud.ch eine Macht. Eine unheimliche.

23.10.2014

JobsJobcloud.ch gehört zu Tamedia und Ringier. Die Plattform beherrscht inzwischen 70% des Online-Stellenmarktes. Die beiden grossen Personaldienstleister der Schweiz, Addeco und Manpower, bäumen sich gegen diese geballte Marktmacht auf und überlegen sich, ob sie nicht eine eigene Plattform schaffen wollen. Hoffentlich kommt bald neuer Sprit in den Tank der Online-Stellenbörsen. Es würde den Wettbewerb auffrischen und dem Markt gut tun. Hoffentlich kommt bald neuer Sprit in den Tank der Online-Stellenbörsen. Der Verkauf von Jobcloud.ch hat den beiden Verlagshäusern viel Geld gekostet. Das muss zuerst wieder verdient werden. Jeder Personaldienstleister, der das Dienstleistungsangebot von Jobcloud nutzt oder vielmehr nutzen muss, damit er sich überhaupt auf dem Vermittlungskarussell halten kann, hat es deutlich zu spüren bekommen. Die Preise sind stark gestiegen. Der Nutzen weniger. Auch die Wettbewerbskommission wurde aufmerksam auf diese starke Machtposition.

weiter mit PersonalRadar

Arbeitsmarkt Schweiz: Mit ECOPOP poppt er nicht mehr!

23.10.2014

Das Verb ‘poppen’ kommt aus dem Englischen ‚to pop’ und heisst so viel wie knallen, aufspringen. Popcorn ist allen ein Begriff. Mit Speiseöl und Hitze lassen sich harte Maiskörner zu einem mundigen Snack für zwischendurch umwandeln. Am 30. November stimmt das Schweizervolk über die ECOPOP Initiative ab. Was will diese Initiative?    ‘Die Ecopop-Initiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» verlangt, ECOPOP poppt nichtdass die jährliche Nettozuwanderung, also Einwanderer minus Auswanderer auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung begrenzt wird. Dies entspricht einem Bevölkerungswachstum von 16‘000 Personen im Jahr. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren betrug das Bevölkerungswachstum bis zu 110’000 Personen. Vorgesehen ist eine Übergangsphase: Im ersten Jahr nach Annahme der Initiative dürften 0,6 Prozent, im zweiten noch 0,4 Prozent einwandern. Damit wir der Übergang erleichtert und Anpassungen in den internationale Verträgen mehr Zeit gegeben (Quelle: www.ecopop.ch)’.

Es tönt ja wundervoll. Wir stemmen uns gegen den Migrationsdruck, kämpfen edel gegen die globale Überbevölkerung und tun was für die Natur. Wer möchte da schon nicht dabei sein? Die Initiative ist jedoch Augenwischerei. Sie wird damit die hiesige Wirtschaft nachhaltig paralysieren und schrumpfen lassen. Sie isoliert die Schweiz noch mehr und lässt den Arbeitsmarkt derart unter Druck geraten, dass die Ausfinanzierung der Sozialwerke fraglich ist, der soziale Friede in der Gesellschaft leidet und dessen nach wie vor gute Verankerung lockert. Die Initative beschädigt die hohe Wettbewerbsfähigkeit dieses Landes derart unnötig, dass sich die konkurrierenden Volkswirtschaften die Hände reiben und sich darüber freuen, dass die Schweiz sich selber ein Bein stellt und ohne Zutun in die Grube fällt. Wollen wir uns einschliessen. Klimaschutz, anhaltende Migrationsströme und globale Überbevölkerung lassen sich mit einer solchen Initiative nie lenken und beeinflussen. Das geht nur noch im globalen Kontext mit supranationalen Organisationen und Regierungen. Die Initiative poppt nicht. Ihre Absicht wird in der atmosphärischen Wirklichkeit verpuffen. Des Weiteren wird der Arbeitsmarkt Schweiz ohne Not grossem Stress ausgesetzt. Die starken Jahrgänge gehen bald in die Pension und die nachrückenden Generationen können die fachlichen Lücken gar nicht mehr ausfüllen. Insbesondere der Gesundheitsbereich wird stark leiden.

weiter mit PersonalRadar


Die heutigen Lebenskünstler leben resilient...

23.10.2014

Eines der heutigen Schlagwörter, welches überall aus dem Nichts auftaucht ist Resilienz. Hier geht es um 7 verschiedene Schlüsselkompetenzen, die uns in hektischen und anspruchsvollen Zeiten aber auch in Krisen helfen sollen, besser über die Runden zu kommen und handlungsfähig zu bleiben. Die heutige Zeit ist geprägt Resilienzdurch schnellen Wandel, grosse Unsicherheiten und einen Überfluss an Informationen. Wir sind gefordert – sowohl in unserer Anpassungsfähigkeit und Offenheit für Neues- wie auch in unserer Fähigkeit, die nötige Distanz zu bewahren und nicht gleich auf jeden Zug aufzuspringen.

Am besten entwickeln wir unsere hellseherischen Fähigkeiten, damit wir bereits im Vorfeld abschätzen können, welcher Zug im Tunnel stecken bleibt und welcher auf der anderen Seite wie Grönemeyer so schön sagt, „mit Sonne geflutet“ wieder herauskommt.

Resilienz erhöht die Veränderungskompetenz, fördert die Eigenverantwortung, unterstützt bei Stress und hat zudem einen präventiven Charakter bei ersten Anzeichen von Erschöpfung. Gerade in Phasen, wo zu viel auf uns einprasselt, haben wir die Tendenz, unsere Regeneration zu vernachlässigen und laufen Gefahr, völlig auszubrennen.

weiter mit PersonalRadar

Alle möchten 50+ beschäftigen, doch keiner tut es.

23.10.2014

Karikatur made by Tobias Wagner PKS Personal- & Kaderselektion AGViele Berufstätige haben die magische Grenze von 50 Jahren überschritten und machen sich Sorgen. Was geschieht mit mir, wenn die nächste Restrukturierung meinen Job zum Verschwinden bringt oder ein Junger meinen Arbeitsplatz ergattert, weil der eben jünger und somit weniger kostet? Das sind keine Alltagsängste von beruflich entspannten und übersäuerten Reifen, die sich vor nichts mehr fürchten müssen, langsam aber sicher mit lebenssatter Gemächlichkeit auf die Pensionierung zusteuern und mit Vorfreude die kommende ‘Freiheit’ planen. 50+ ist brutal unter Druck und viele schaffen es nicht mehr in den Arbeitsmarkt.

Und wenn, dann nur noch mit einer gewagten Selbständigkeit, die Existenz, Familie und oft auch Pensionskassenguthaben bis zum Äussersten ausreizen. Oft ist es ein risikoreicher Balanceakt, der viele zeitverzögert abstürzen lässt und sie schlussendlich in die Sozialhilfe treibt. Ein unwürdiges Ende für viele, die schon ganz viel geleistet haben, unbedingt arbeiten möchten und die Arbeitslosigkeit mit allen folgenden Konsequenzen so stark fürchten wie der Teufel das Weihwasser.     50+ will leisten, noch einmal Gas geben und es allen zeigen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Es macht aber in der Arbeitswelt keinen Eindruck. Die gläserne Decke 50+ ist eine Tatsache. Wer sie durchstösst, kann sich glücklich schätzen es doch noch geschafft zu haben. Viele dieser 50+ Bewerbenden sind übrigens hoch motiviert. Sie sprechen oft mehrere Fremdsprachen virtuos, haben den Übergang von der mechanischen Technik ins digitale Zeitalter bestens überstanden und sind in Sachen Willenskraft, Organisationstalent und betriebswirtschaftlichem Bewusstsein vielen Jungen um Längen voraus. Viele sind topfit, haben sich stets weiter gebildet, können auf solide Berufserfahrungen zurückgreifen und verfügen nicht selten über wirtschaftlichen Beziehungsgeflechte, die auch Arbeitgeber von Vorteil sind.

weiter mit PersonalRadar

Ist die digitale Demenz eine neue Gesellschaftskrankheit? Nein.

23.10.2014

Digitale DemenzUnunterbrochen piept, fiept, klingelt und dudelt es aus den elektronischen Lebenshilfen. Die digitale Ablenkung lässt uns angeblich verblöden. In Feuilletons und Ratgebern werden kluge Beiträge über die digitale Pest publiziert und Lebenshilfen in Form von Büchern oder Downloads angeboten, die das Selbstmanagement der ständigen Verfügbarkeit besser regeln sollen. Was soll das? Die elektronischen Begleiter sind nun mal nicht mehr aus unserem Leben zu verbannen. Sie begleiten uns ständig. Wenn wir es wollen. Sie klingeln ständig. Wenn wir es wollen. Sie halten uns vom Schlaf ab. Wenn wir es wollen. Und sie fordern unablässig von unseren Sinnen Aufmerksamkeit, wenn wir es wollen. Das Wollen ist so eine Sache. Eigentlich haben all diese netten technischen Novitäten keine Macht über unser Leben, wenn wir sie einfach diszipliniert ausschalten und uns nicht mehr nerven lassen. Was hat das aber mit der Demenz zu tun?

weiter mit PersonalRadar

Brummt die Wirtschaft, röchelt die globale Sprachenvielfalt.

23.10.2014

Babylon ist auf dieser Welt nach wie vor Realität. Fast 7’000 Sprachen sind im Gebrauch. Es gibt Sprachen, die nur von Kleinstgruppen gesprochen werden und andere die durch Hunderte von Millionen von Menschen tagtäglich zum Einsatz kommen. Kürzlich wurde auf der Webpage von ‚Proceedings of the Royal Society’ ein interessanter Artikel mit dem Titel ‚Global distribution and drivers of language extinction risk’ publiziert. Dort wird festgehalten, dass die globale Wirtschaft dazu führt, dass mehr als die Hälfte der Sprachen vom Aussterben betroffen sind. Gerade in gut etablierten Wirtschaftssystem ist oft eine Sprache dominant. Hier ein kurzer Auszug aus der Studie:  

Sprache‘Our findings highlight the contrasting status of threatened languages in hotspots within economically developed and developing regions. Economically developed regions, such as North America and Australia, have already experienced many language extinctions, most probably due to the negative impact of economic, and associated political and educational, developments. Nevertheless, small-range and small-population languages still persist in hotspots within these regions (e.g. northwestern North America and northern Australia). Those languages need immediate attention because of their high extinction risk due to continued speaker declines and, potentially, range contractions as well. On the other hand, much of the tropics and the Himalayan region harbour many threatened languages with small range and speaker population sizes, reflecting their association with productive and topographically heterogeneous environments. As some countries in these regions are currently experiencing rapid economic growth, unless conservation efforts are targeted there, the tropics and the Himalayan region will face an elevated risk of becoming hotspots for language losses in the near future.’

weiter mit PersonalRadar

Arbeitsrecht: Feriengeld und Temporärarbeit. Was ist rechtens?

23.10.2014

Personaldienstleister, die Temporärmitarbeitende beschäftigen, werden immer wieder mit der Frage konfrontiert, wo denn das mit der Rückbehaltungspflicht mit dem Feriengeld geregelt ist. Diese Rückbehaltungspflicht des Feriengeldes ist im Anwendungsbereich des GAV Personalverleih (Gesamtarbeitsvertrag) im Art. 13 Abs. 2 festgehalten. Dort steht folgender Text:

Feriengeld'Der Ferienanspruch beträgt bis zum zurückgelegten 20. Altersjahr und ab dem vollendeten 50. Altersjahr 25 Arbeitstage (10,6%). Für alle übrigen Arbeitnehmenden beträgt der Ferienanspruch 20 Arbeitstage (8,33%).     Die Auszahlung des Ferienlohns darf für maximal dreimonatige, einmalige Arbeitsverhältnisse direkt mit dem Lohn erfolgen, muss aber auf der Lohnabrechnung separat ausgewiesen werden. Die Auszahlung des Ferienlohns für alle übrigen Arbeitsverhältnisse darf nur bei Bezug der Ferien oder bei definitiver Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgen, sofern der Bezug innerhalb der Kündigungsfrist nicht möglich oder gesetzlich nicht erlaubt ist. Das laufende Ferienguthaben ist auf den Lohnabrechnungen auszuweisen. Diese Bestimmung stützt sich übrigens auf Art. 329d Abs. 1 OR (Obligationenrecht), wonach der Arbeitgeber verpflichtet ist, dem Arbeitnehmer für die Ferien u.a. den gesamten darauf entfallenden Lohn zu entrichten.'

Die Rückbehaltung des Feriengeldes – für über dreimonatige Arbeitsverhältnis – stellt dies sicher.

weiter mit PersonalRadar

Handwerkliche Profis sind für die Temporärbranche eminent wichtig.

23.10.2014

Jobs für HandwerkerGute Handwerker sind für eine florierende Volkswirtschaft unverzichtbar. Wer sonst soll die immer komplexere Infrastruktur in Schuss halten? Das Handwerk wird oft belächelt. In einer Zeit, wo die sogenannte Wissensgesellschaft die Wirtschaft dominiert und der akademische Abschluss angeblich das Mass aller Dinge sein sollte, kommt der handwerklich Berufsabschluss immer mehr unter die Räder. Eigentlich zu unrecht. Die Mauer zieht nicht der Roboter hoch und die Ziegel bringt auch keine Drohne aufs Dach. Ebenso wenig sind kluge Maschinen am Werk, die Toiletten montieren oder Nägel in Holzbalken einschlagen. Es sind Mensch aus Fleisch und Blut mit einer handwerklichen Ausbildung. Sind diese nicht vorhanden, dann nützt auch keine gescheite Software, die solch fehlende Berufskenntnisse einfach kompensieren kann. Die Diskussion ‚Blue-Collar-Worker’ versus ‚White-Collar-Worker’ hilft nicht weiter. Der Softwareingenieur kann seine Entwicklungsarbeit nicht realisieren, wenn der Elektromonteur keine elektrischen Leitungen für den Computer zieht und der CNC Fachmann kann seine Werkstücke nicht bearbeiten, wenn der Programmierer aufgrund von Energiemangel das CNC Programm nicht verbessert. Beide Welten sind eng miteinander verknüpft und verflochten. Diese faktische Symbiose wird bestehen bleiben. Wissensgesellschaft hin oder her.

weiter mit PersonalRadar

Die Alterung der Bevölkerung macht den Pensionskassen graue Haare.

23.10.2014

PensionKürzlich hat die Credit Suisse ein Befragung bei den Pensionskassen in der Schweiz durchgeführt. Die schleichende Vergreisung der Gesellschaft macht den Kassenwarten der Vorsorgegelder graue Haare. Dagegen gäbe es nur ein Mittel. Der Umwandlungssatz muss sinken und die Beiträge seitens Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen erhöht werden. Es wurden übrigens 258 Pensionskassen befragt. Würde das nicht geschehen, dann wäre das zum Nachteil der nachkommenden Generationen. Die Demografie ist eine schwere Last. Die Zunahme der Pensionierten ist dynamisch und das Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung instabil.

weiter mit PersonalRadar

Fachkräftemangel: Ist man mit 50+ beruflich tot oder scheintot?

23.10.2014

50+Am 20. Juli 2014 erschien in der NZZ am Sonntag ein Beitrag, der nachdenklich macht. Trotz bester Qualifikation finden Stellensuchende keinen neuen Job. Sie sind zu alt, sie sind zu teuer und angeblich nicht mehr flexibel. In dieser Geschichte geht es um Peter Frei, 57 Jahre alt. Er sucht seit längerer Zeit eine neue Anstellung und erhält nur Absagen. Seine 28 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie und seine 2 Mastertitel nützen ihm bei der Suche nichts. Auch seine grosse Erfahrung im Bereich Projekt- und Prozessmanagement gelten nichts mehr. Der Mann erfreut sich bester geistiger wie auch körperliche Gesundheit und ist fit wie ein Turnschuh. Sein über Jahrzehnte erworbenes Berufs- und Fachwissen, seine Lebensbildung und –erfahrung – all das gilt nichts mehr.  Eigentlich ist das für einen hoch entwickelten, reifen Arbeitsmarkt ein bedenklicher Zustand. Zumal dieser erwartet, dass die Berufstätigen bis 65 arbeiten. +50 ist ein Lebenszustand, der immer stärker in der schweizerischen Volkswirtschaft vertreten ist. Viele dieser erwerbslosen Bestqualifzierten bringen nicht nur profunde Berufserfahrung mit, sondern auch Beziehungen, gute Kenntnisse im Umgang mit internen wie auch externen Kunden, sind hoch diszipliniert, meistens topfit, pünktlich und hoch engagiert. Viele können genauso gut mit der IT umgehen, sind betriebswirtschaftlich bewusst und wissen sehr oft ganz genau wie ein Geschäft, ein Prozess, ein Kundenkontakt oder was auch immer laufen muss, damit es in der Bude brummt. Selbstverständlich kosten solche Fachkräfte mehr. Das kompensieren sie aber locker mit ihren historisch gewachsenen Berufskenntnissen, Ausbildung und Erfahrung. Selbstverständlich kostet die Gruppe +50 mehr Sozialversicherungsleistung. Dafür können sie jedoch nichts. Vielleicht wäre da mal ein Systemwechsel nötig.

Weiter mit PersonalRadar

Komm Heim – die Ostschweiz fischt im Wirtschaftsraum Zürich nach Fachkräften.

23.10.2014

OstschweizWirtschaftszentren wie die Regionen Zürich, Nordwestschweiz und das Genferseegebiet üben ein starke Sogwirkung auf die übrigen lokalen Arbeitsmärkte aus. Kürzlich hat das schweizerische Nachrichtenmagazin 10vor10 zu diesem Thema einen interessanten Beitrag gesendet. Der Ostschweiz mangelt es an gut qualifizierten Fachkräften. Viele stammen ursprünglich aus dieser Gegend, haben dort die Schulen besucht und die Berufsausbildung absolviert. Danach ging es aber nicht weiter, weil die Jobangebote fehlten und die Bewerbenden ihre Suche nach der passenden beruflichen Möglichkeit auf andere Landesteile der Schweiz ausweiteten. Gerade der sehr potente Wirtschaftsraum Zürich zieht viele dieser bestens ausgebildeten High Potentials an. Das städtische, weltoffene und mondäne Ambiente bietet viel.

weiter mit PersonalRadar

Die Schweiz bildet intensiv Pflegepersonal aus…

23.10.2014

Pflegepersonal…trotzdem reicht es nicht. Nie und nimmer. Viele junge Menschen starten eine pflegerische, medizinische Grundausbildung und schliessen diese meistens ab. Danach ist Funkstille. Sie suchen einen Stellenangebot oder Fachpersonal aus dem Gesundheitswesen? Das schweizerische Gesundheitswesen ist jedoch auf mehr angewiesen. Die hoch spezialisierten Pflegefachleute auf den Intensivstationen und im Notfallbereich machen sich rar. Warum werden diese Fachkräfte nicht einfach im europäischen Ausland rekrutiert? Das wird auch gemacht. Aber in den Bereichen Notfallmedizin, Intensivmedizin und Anästhesie-Pflege sind die Anforderungen an das Personal besonders hoch. Viele Bewerbende aus dem Ausland können die Anforderungen nicht erfüllen und müssen, bevor sie zum Einsatz kommen, noch einmal intensiv geschult werden. Das kostet Geld und Zeit. Wertvolle Rohstoffe, die nicht mehr überall im nötigen Ausmass vorhanden sind.

weiter mit PersonalRadar

Ist Social Media für die Personalsuche ein Strohfeuer?

23.10.2014

Social MediaWenn es um die Personalrekrutierung geht, dann kommt man angeblich an LinkedIn, Xing, Twitter, Facebook & Co. nicht vorbei. Ist das nun ein veritabler Hype oder einfach ein nettes Feuerchen mit feuchtem Holz, das viel Rauch produziert und die Augen tränen lässt? Wahrscheinlich nichts von all dem. Social Media Der Wirkstoff muss passend sein, damit Social Media hilft. Eva Zils von www.socialmedia-recruiting.com hat kürzlich wieder einmal in die Tasten gegriffen und einen interessanten Beitrag mit dem Titel ‚Social Media Anstieg in der Personalbranche’ abgeliefert. In diesem schreibt sie einen aufschlussreichen Schlüsselsatz wie folgt: Die Nutzung von sozialen Medien in der Personalbranche mag zunehmen, jedoch bleibt die Effizienz bisher etwas auf der Strecke.

weiter mit PersonalRadar

Die falsche Ausbildung kann schnell in die Arbeitslosigkeit führen. Akademiker versus Handwerker. Was ist besser? Beides.

23.10.2014

Rudolf Strahm 'Die Akademisierungsfalle'Der studierte Chemiker, Ökonom und Politiker, Rudolf Strahm, macht sich erneut stark für die schweizerische Berufslehre. Notabene ein Erfolgsmodell. Kürzlich erschien sein neustes Buch mit dem Titel ‚Die Akademisierungsfalle’. Das Buch ist kein ‚Akademiker-Bashing’, sondern ein glühender Aufruf, dass zum Modell der Schweizerischen Berufslehre Sorge getragen werden muss. Dieses Erfolgsmodell trägt dazu bei, dass die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz niedrig ist und junge Menschen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

weiter mit PersonalRadar

Ist das Wissensmanagement am Ende? Wir wirkt sich das aus auf das HR Management?

23.10.2014

KrokodilKürzlich hat die Wissensfabrik unter der Leitung von Dr. Joël Luc Cachelin ihre Studie 10 zum Thema ‚10 Thesen zur Zukunft des Wissensmanagements’ veröffentlicht. Wissensfabrik Bildquelle: www.wissensfabrik.ch Interessant ist die Behauptung oder Feststellung, dass es viele Unternehmen bis jetzt nicht geschafft haben die vorherrschende Machtkultur durch eine Transparenzkultur zu ersetzen. Wird die Machtkultur stärker gewichtet als Beiträge zum Unternehmensreichtum seitens der Mitarbeitenden, dann hat das angeblich mit falsch gesetzten Anreizen im Wissensmanagement zu tun.

Weiter mit PersonalRadar

Mit Pferden aus der Burnout-Falle

23.10.2014

Mit Pferden aus der Burnout-FalleDie Vögel pfeifen, die Sonne lässt die Herbstbäume in den schönsten Farben erstrahlen und das Laub raschelt, während Christine Odette Meier zusammen mit ihrem Klienten G.M. durch den Wald wandert. An der Seite der beiden läuft hoch konzentriert Baronesse, eine Schweizer Halbblut-Stute. Sie spürt wie wichtig es ist, dass sie keinen Fehltritt macht, denn G.M. läuft mit verbundenen Augen und an ihren Hals gestützt nebenher. Der 49-Jährige steckt in einer Lebenskrise. Jahrelang war er beruflich extrem erfolgreich, rackerte sich für seine Firma ab. Dann plötzlich, von einem Tag auf den anderen, ging nichts mehr. G.M. rutschte in ein Burnout. Nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit ist der Familienvater nun wieder an seinem Arbeitsplatz zurück, doch ermüdet ihn der Alltag schnell. Zudem hat er Angst erneut zu versagen.

weiter mit PersonalRadar

Die Arbeitskräfte aus dem Elsass sind für die Region Basel wichtig…

17.07.2014

…aber mangelnde Deutschkenntnisse vernichten Job-Chancen und Anstellungen. Parlez-vous français? Dieser Satz hört man in der Region Basel immer mehr. Junge Elsässer und Elsässerinnen suchen in der Nordwestschweiz Jobs und werden selten fündig. Warum eigentlich? Früher war die perfekte Zweisprachigkeit der Menschen aus dem Elsass eine grosse Selbstverständlichkeit. Das typische Elsässerdeutsch war in allen Teilen der Region Basel zu Baselhören. In vielen elsässischen Elternhäusern wird jedoch nur noch Französisch geredet. Das ist inzwischen ein grosser Nachteil für die Jungen, die in Basel und der umliegenden Region auf Stellensuche sind. Diese werden immer mehr von jungen Deutschen aus dem südbadischen Raum verdrängt. Das ist inzwischen für das wirtschaftlich gebeutelte Elsass ein grosser Nachteil, der sich auch auf die Nordwestschweiz auswirkt. Viele Stellen können mit gut ausgebildeten Elsässer und Elsässerinnen nicht mehr besetzt werden, weil die Sprachbarriere es nicht zulässt. Immer wieder wird die Begründung bemüht, dass Französisch ja eine Landessprache der Schweiz sei. Dem ist so. Vielen Jungen aus dem Elsass ist leider nicht wirklich so bewusst, dass nur in der Romandie Französisch die Leitsprache ist. Inzwischen ist das Problem erkannt. Im März 2014 erschien in der Basellandschaftlichen Zeitung ein interessanter Beitrag mit dem Titel ‚Deutsche Grenzgänger schnappen Elsässern die Jobs weg’...

weiter mit PersonalRadar

Entpuppt sich der kommende Mangel an Arbeitskräften als Standortnachteil?

16.07.2014

 Flasche leerEs ist kein Geheimnis. Viele europäische Volkswirtschaften werden aufgrund der Demografie und immigrationsrechlichen Schranken ihre Arbeitsmärkte nicht mehr mit genügend Arbeitskräften versorgen können. Auch die Schweiz wird betroffen sein. Kürzlich hat die Boston Consulting Group eine neue Studie mit dem Titel ‚The Global Workforce Crisis: $10 Trillion at Risk’ publiziert. Im Teil, wo sie sich auf die Schweiz bezieht, kommt folgender Text:

While Switzerland’s demographic situation is frequently overshadowed by that ofFlasche leer its European peers, the country nonetheless faces severe shortages. Today, its own economically active population cannot match the demand for workers. In 2012, 263,000 workers from neighboring countries were commuting to Switzerland daily to work. By 2030, this number could be significantly higher as a result of the growing workforce gap...

weiter mit PersonalRadar

Brauchen Sie Personal ? — JfH Personalsuche (Personalvermittlung Temporär/Zeitarbeit — Fest — Try & Hire)
ico

persönlicHReflektierend – das Blog mit den aktuellsten News aus der Arbeitswelt

www.personalradar.ch

 
ico

Suchen Sie nicht länger nach Ihrem Traumjob/ Kandidaten – rufen Sie uns an

+41 61 204 99 44

 
ico

Im Herzen von Basel

So finden Sie zu uns

 
 
 

Share this:

 
 

Newsletter Anmeldung für

Stellensuchende und Arbeitgeber

 
Home — JfH Jobs — Stellenvermittlung / Personalsuche — Temporärarbeit / Zeitarbeit
Handwerk ist unser Handwerk — JfH Recruiting
 

Jobs für Handwerker GmbH, Steinenbachgässlein 49, Postfach, 4001 Basel, Schweiz  |  Tel  +41 61 204 99 44   |  Fax +41 61 205 99 34 
Disclaimer  |  Copyright © JfH 2017

WhatsApp
jobbzzStreamer

by WhatsBroadcast